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Venetien

14 Familienhotels

Venetien ist als Familienziel drei Regionen, die nur auf der Landkarte zusammengehören. Am Ostufer des Gardasees zwischen Peschiera und Malcesine liegt eine Welt aus Olivenhängen, Kiesstränden, Poolanlagen und Freizeitparks, die im Frühjahr beginnt und bis in den Oktober reicht, mit Gardaland als dem Ausflug, um den ihr in einer Woche kaum herumkommt. An der Adria zwischen Bibione, Caorle und Jesolo geht es dagegen um lange Sandstrände, Strandbäder mit Schirmreihen und ein Sommerprogramm, das nach den Sommerferien wieder einpackt. Über beidem hängen die Städte für den Ausflugstag: Verona vom See aus, Venedig vom Meer aus, meist mit dem Boot ab Punta Sabbioni. Im Norden liegen mit Cortina d'Ampezzo und dem Bellunese sogar Dolomitentäler, der Schwerpunkt der Familienhotels liegt in Venetien aber am See und am Meer.

See oder Meer steht nicht im Regionsnamen, und daran hängt, ob eure Kinder in Sand graben oder vom Kiesstrand aus in klares, je nach Jahreszeit kühles Seewasser steigen, für das der Hotelpool dann mehr ist als eine Zugabe. Am Gardasee kann zwischen Hotel und Ufer die Uferstraße verlaufen, sodass „Seeblick“ und „direkt am See“ zwei sehr verschiedene Dinge sind. An der Adria ist Jesolo mit seinem Verkehr und Nachtleben eine andere Welt als die ruhiger und familiärer angelegten Orte Bibione und Caorle. Dazu kommt, dass Miniclub und Kinderprogramm an beiden Ufern auf die Sommerferien beschränkt sein können, während das Hotel längst geöffnet hat. Wir trennen deshalb bei jedem Hotel See von Meer und Hotel von Straße und sehen nach, in welchen Wochen Betreuung wirklich stattfindet und ab welchem Alter Kinder mitmachen dürfen, wie es am Abend zugeht und was Strandbad, Parkplatz und Ausflüge zusätzlich kosten.

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