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Toskana

10 Familienhotels

Die Toskana buchen Familien vor allem als Land der Ferienwohnungen: ein Agriturismo mit Pool auf einem Hügel, Zypressen an der Zufahrt, Tagesausflüge nach Siena, Florenz oder zum Schiefen Turm von Pisa, und abends kocht ihr selbst oder esst beim Bauern mit. Ein Familienhotel mit Betreuung ist hier eine seltene Gattung, und wo es sie gibt, liegt sie eher an der Küste als zwischen den Weinbergen: an der Versilia um Viareggio mit ihren breiten Sandstränden und Strandbadreihen oder weiter südlich in der Maremma um Castiglione della Pescaia und Follonica, wo Pinienwälder bis an den Strand reichen. Dazu kommt Elba als toskanische Insel mit Fähre ab Piombino, kleinen Buchten und klarem Wasser. Das Hügelland selbst ist im Hochsommer heiß und im Frühjahr und Herbst angenehmer, was für Familien mit Schulkindern ein echter Zielkonflikt ist.

Hinter dem Namen stecken zwei Ferien, die kaum etwas gemeinsam haben: Im Hügelland braucht ihr das Auto für jeden Weg und tauscht den Strand gegen Pool, Piazza und Eis in der Altstadt, an der Küste habt ihr den Sand vor der Tür und die Städte als heißen Tagesausflug. Beide Lagen verraten noch nicht, ob ein Hotel für Kinder gedacht ist oder sie nur nicht ablehnt, und in der Toskana könnt ihr leicht beim Zweiten landen: ein schönes Landhotel mit stiller Terrasse, ohne Spielplatz, ohne Kinderbecken, mit einem Abendessen, das für kleine Kinder zu spät beginnt und zu lange dauert. An der Küste wiederum kann zwischen Hotel und Meer ein Strandbad mit eigener Kasse liegen. Bei jedem Hotel in der Toskana schauen wir deshalb zuerst auf die Uhrzeit des Abendessens und darauf, ob Kinder überhaupt vorgesehen sind, dann auf Betreuung und ihre Wochen, auf die Entfernung zu Strand oder Pool und auf das, was hinterher auf der Rechnung steht.

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