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Tirol

78 Familienhotels

Vom Inntal zweigen Zillertal, Ötztal, Pitztal und Kaunertal nach Süden ab und enden an Gletschern, auf denen im Herbst schon und im Frühjahr noch Ski gefahren wird. Die Skiwoche ist deshalb das, wofür Familien nach Tirol kommen: Skikurs, Übungsgelände an der Talstation und ein Hotel, das seinen Tag um die Skischule herum baut, vom frühen Frühstück bis zur Betreuung am Nachmittag, wenn ihr noch eine Abfahrt dranhängen wollt. Der Sommer hat aufgeholt, mit Gondeln, in die der Kinderwagen passt, mit Themenwegen und Almen, aber die Prägung bleibt winterlich. Neben dem Salzburgerland mit seinen Seen oder Kärnten mit seinen warmen Badeseen ist Tirol vor allem Berg, steiler und höher als beide, mit wenig flachem Land dazwischen.

Wo in Tirol ihr landet, verrät der Landesname nicht: Osttirol um Lienz hängt nicht direkt am Rest des Landes, der Weg dorthin führt über Salzburg, Kärnten oder Südtirol, und gerade deshalb bleibt es ruhiger als das Inntal. Ein Skiort, der im Mai und im November fast stillsteht, ist ein anderer Urlaub als ein Ort, der auch im Sommer Programm und Betreuung trägt, und ein Hotel im Talboden nahe der Inntalautobahn ein anderes als eines am Ende eines Seitentals. Ob die Skischule vor dem Hotel beginnt oder erst nach der Fahrt mit dem Skibus, spürt ihr spätestens mit einem Vierjährigen samt Ausrüstung im Arm. Für jedes Hotel messen wir deshalb den Weg zur Piste, fragen nach den Altersstufen der Schneebetreuung, hören auf den Lärm von Straße und Bar und rechnen zusammen, was Skikurs, Skipass und Leihski obendrauf kosten.

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