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Steiermark

18 Familienhotels

Die Steiermark hat zwei Gesichter, und die liegen weit auseinander. Im Nordwesten reicht das Ennstal mit Schladming und der Ramsau bis an den Dachstein, eine Skiregion mit Loipen auf dem Hochplateau der Ramsau und Bergbahnen im Sommer. Im Südosten breitet sich das Thermenland aus, mit Hügeln, Obstgärten und Kürbisfeldern, wo die Familienwoche im warmen Wasser stattfindet und der Berg allenfalls ein Aussichtshügel mit Buschenschank ist. Dazwischen liegen Wälder, Almen und das Gesäuse, das steiler und stiller ist als beides. Von Wien oder Graz aus ist es hierher näher als in jedes Tiroler Tal, und wem die Hochalpen zu schroff sind, der bekommt in der Steiermark die sanftere Variante mit Bauernhof, Therme und Wanderungen, die auch mit Kindergartenkindern gehen.

Ob ihr in der Steiermark im Schnee steht oder im Thermalwasser, entscheidet der Landesteil, und der steht selten im Hotelnamen. Ein Thermenhotel ist zudem nicht automatisch ein Familienhotel: Es kann für Erwachsene gebaut sein, die Ruhe suchen, und Kinder nur in einem abgetrennten Becken zu bestimmten Zeiten zulassen, oder von Grund auf für Familien gedacht, mit Rutschen, Flachwasser und einem Kinderclub, der auch am Regentag läuft. Im Ennstal lautet die Frage eher, ob ihr zur Piste laufen könnt oder den Skibus braucht. Wir fragen deshalb bei jedem Thermenhotel, für wen die Wasserwelt gebaut wurde und ob die Therme im Hotel liegt oder nebenan mit eigenem Eintritt, und bei jedem Hotel der Region, ab wann die Betreuung beginnt und ob am Buffet etwas steht, das ein Dreijähriger isst.

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