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Nouvelle-Aquitaine

18 Familienhotels

Das Meer von Nouvelle-Aquitaine ist der Atlantik, und der verhält sich anders als das Mittelmeer. Von der Gironde bis ins Baskenland ziehen sich Sandstrände mit Dünen und Pinienwald, an denen Wellen, Gezeiten und Strömungen den Badetag bestimmen und Rettungsschwimmer die Zonen markieren, in denen das Baden überwacht wird. Auf den Inseln Ré und Oléron und rund um das Becken von Arcachon geht es ruhiger und geschützter zu, mit Radwegen, Austernbänken und flacherem Wasser. Landeinwärts wechselt das Bild vollständig, mit Bordeaux und seinen Weinbergen, mit der Dordogne, auf der Familien zwischen Burgen und Höhlen Kanu fahren, und im Süden mit den Pyrenäen und dem Baskenland. Anders als an der Adria ist der Familienurlaub an dieser Küste vor allem ein Campingplatz- und Feriendorf-Urlaub, und ein Hotel direkt am Strand ist hier die Ausnahme.

Das Wort Atlantik kommt im Regionsnamen nicht vor, und ob ein Hotel an der offenen Küste mit Brandung liegt, am geschützten Becken von Arcachon, an einem Fluss im Périgord oder mitten in Bordeaux, steht dort auch nicht. Ein Hotel in Hossegor und eines auf der Île de Ré liegen beide am Atlantik, aber das eine am Surfstrand mit Strömung, das andere an ruhigerem Wasser mit Radweg vor der Tür. Am Meer bleibt außerdem offen, ob ihr den Strand zu Fuß über die Düne erreicht oder nur mit dem Auto, ob es einen Pool gibt für die Tage, an denen das Meer zu rau ist, und ob hinter dem Wort Familienhotel ein Hotel steht oder eine Ferienanlage mit Bungalows und Mobilheimen. Deshalb beantworten wir für jedes Hotel zuerst die Frage, an welchem Wasser es liegt und wie sich dieses Wasser verhält, dann die nach dem Weg zum Strand, nach Pool und Betreuung samt Mindestalter, und zuletzt, ob Kinder früher zu Abend essen können, als es in Frankreich üblich ist.

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