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Istrien

11 Familienhotels

Nach Istrien fahren Familien aus Süddeutschland und Österreich mit dem Auto, nicht mit dem Flugzeug, und das prägt die Halbinsel von den Parkplätzen vor den Hotels bis zur Speisekarte auf Deutsch. Die Westküste zwischen Umag, Poreč und Rovinj ist flach, mit Pinienwäldern bis ans Wasser und großen Ferienzonen außerhalb der Orte, in denen Hotels, Apartments und Campingplätze nebeneinander liegen und Pool, Spielplatz und Kinderclub zum Grundprogramm gehören können. Die Strände sind auch hier Kies und Fels, oft mit betonierten Platten, aber in vielen Buchten ist das Wasser flach und ruhig. Die Fahrt ins Hinterland führt zu Hügeldörfern wie Motovun, zu Trüffeln, Olivenöl und Weinbergen, vorbei an Ortsschildern, die vielerorts zweisprachig auf Kroatisch und Italienisch stehen. Die Saison setzt im Frühjahr ein und hält bis in den Herbst, Halbpension ist hier die übliche Buchung, und anders als an der Türkischen Ägäis bleibt All inclusive eher die Ausnahme.

Unter Istrien läuft das Hotel in einer großen Ferienzone, in der der Weg vom Zimmer zum Wasser über die halbe Anlage führt, genauso wie das Hotel in der Altstadt von Rovinj, dessen Strand einen Fußmarsch entfernt liegt. Der Name unterscheidet das nicht, und er lässt auch offen, ob mit „Strand“ eine Kiesbucht mit flachem Einstieg gemeint ist oder eine betonierte Platte mit Leiter, in welcher Sprache die Kinderbetreuung läuft, ob sie im Preis steckt und ob die Abendanimation bis in die Nacht über den ganzen Komplex schallt. Zwischen einem ruhigen Hotel in einer kleinen Bucht und einer Anlage mit Wasserrutschen und Abendshow liegt ein anderer Urlaub, auch wenn beide nur eine Bucht auseinanderliegen. Deshalb notieren wir zu jedem Hotel, wie weit und wie steinig der Weg ins Wasser ist, wer die Betreuung macht, für welches Alter und in welcher Sprache, wie laut der Abend wird, was extra berechnet wird und ob beim Essen an Kinder gedacht ist.

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