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Emilia-Romagna

60 Familienhotels

An der Küste der Emilia-Romagna, zwischen Cervia und Cattolica, steht das Familienhotel da, wo ihr es vermutet: in einer Reihe an der Strandpromenade, mit einer Tradition familiengeführter Betriebe, die seit Generationen Sommergäste mit Kindern aufnehmen. Der Strand davor ist breit und flach, in nummerierte Strandbäder mit Schirmen, Liegen, Bademeister und Spielplatz aufgeteilt, und das Wasser fällt so langsam ab, dass auch kleine Kinder lange im Flachen bleiben. Dazu kommt das Programm, für das die Riviera bekannt ist: Miniclub am Vormittag, Strandspiele am Nachmittag, Baby Dance auf der Terrasse nach dem Abendessen, und ringsum Wasser- und Freizeitparks wie Aquafan in Riccione oder Mirabilandia bei Ravenna. Das alles ist ein reines Sommerprodukt, ein Strandhotel hier kann vom Herbst bis zum Frühjahr geschlossen bleiben, und das Hinterland mit Bologna, Ravenna und der Küche der Region ist der Ausflug für einen bewölkten Tag, nicht der Grund der Reise.

Die Riviera klingt nach einem Strand, aber ihre Orte unterscheiden sich stärker, als der gleiche Sand vermuten lässt: Riccione und Rimini leben auch nachts, Cesenatico oder Bellaria sind deutlich ruhiger, und selbst im selben Ort trennt eine Durchgangsstraße oder die Bahnlinie das Hotel in der ersten Reihe von dem, bei dem ihr den Kinderwagen über eine Kreuzung schiebt. Animation ist ebenfalls nicht gleich Animation: Ein Hotel kann ein volles Tagesprogramm mit eigenem Team haben oder an der des Strandbads hängen, und was abends auf der Terrasse läuft, entscheidet, ob ein Zweijähriger früh einschläft. Schirm am Strand, Kindermenü in der Vollpension und Zimmergröße für vier löst hier jedes Hotel anders. An der Riviera fragen wir deshalb bei jedem Hotel dasselbe: wie weit und über welche Straße es zum Strand geht, wer die Kinder betreut und ab welchem Alter, wie laut die Terrasse abends wird, ob es überhaupt einen Pool gibt und was Schirm und Liege extra kosten.

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