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Balearen

25 Familienhotels

Der kurze Flug ohne Zeitverschiebung macht die Balearen zum Klassiker für die Familienwoche, bei der die Anreise keine Rolle spielen soll. Mallorca ist dabei mehrere Inseln in einer: im Norden die flache, weite Bucht von Alcúdia und Playa de Muro, im Osten die Familienstrände um Cala Millor und Sa Coma, im Süden die Playa de Palma mit ihrem Partystrand, dahinter das Tramuntana-Gebirge mit Sóller und Palma als Stadt für einen Nachmittag. Menorca ist ruhiger und flacher, mit Sandbuchten an der Südküste, kaum hohen Hotelbauten und einem Nachtleben, das sich weitgehend auf das Abendessen im Hafen beschränkt. Ibiza hat neben seinem Ruf ruhige Familienorte wie Santa Eulària an der Ostküste, und Formentera ist mit der Fähre eher ein Tagesausflug. Das typische Familienhotel der Inseln ist die große Anlage mit Poollandschaft, Rutschen und Kinderclub, der auch auf Deutsch arbeiten kann, und zwischen Herbst und Frühjahr kann so ein Hotel geschlossen sein.

Welche Insel und welche Bucht ihr bekommt, sagt „Balearen“ nicht, und selbst auf Mallorca teilen sich Alcúdia und die Playa de Palma die Insel, aber nicht das Publikum. „Familienhotel“ ist hier zudem ein Katalogwort großer Anlagen, hinter dem ein Kinderclub mit festen Zeiten und ruhigen Abenden stehen kann oder ein Animationsteam, das den Pool ab dem Vormittag beschallt. Aus der Ferne seht ihr auch nicht, ob der Strand jenseits der Straße liegt und die Liegen dort extra kosten, ab welchem Alter der Club Kinder nimmt und in welcher Sprache, und was bei „All inclusive“ trotzdem auf der Rechnung landet. Deshalb prüfen wir jedes Hotel auf seine Bucht und darauf, wer dort Urlaub macht, wie der Kinderclub arbeitet, ob die Animation am Abend ein Ende kennt und was Liegen, Getränke und Babybett am Schluss zusätzlich kosten.

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